Fischhof-Preis

Fischhof-Preis

Gemeinsam mit der Stiftung GRA verleiht die GMS alle zwei Jahre den Nanny und Erich Fischhof-Preis an Persönlichkeiten oder Institutionen, die sich in der Bekämpfung von Rassismus und Antisemitismus in der Schweiz verdient gemacht haben.

Frau Nanny Fischhof-Barth stiftete den Preis im Andenken an ihren Mann Erich Fischhof, der als Flüchtling in der Schweiz eine Heimat fand, nachdem er als Kind in Österreich unter Antisemitismus und nazistischen Repressionen gelitten hatte. Seine Eltern kamen in Konzentrationslagern um. Der Preis ist aber auch eine Erinnerung an Frau Fischhofs Schwester, die nach der Heirat mit einem Belgier vor dem Zweiten Weltkrieg die Schweizer Staatsbürgerschaft verlor und trotz dringender Appelle an die damaligen Bundesbehörden nicht mehr in die Schweiz einreisen durfte, den Deutschen ausgeliefert und umgebracht wurde. Es ist der Wunsch von Frau Fischhof-Barth, dass mit dem "Fischhof-Preis" Persönlichkeiten ausgezeichnet werden, die in vorbildlicher Weise ihre Stimme gegen Rassismus, Antisemitismus und jegliche Form von Diskriminierung erheben.

 

 

Aktuell

Der Fischhof-Preis 2009 geht an den Rapper Stress und an Robert Huber

Die diesjährigen Träger des Fischhof-Preises sind der Rapper Stress und Robert Huber, Präsident der Radgenossenschaft der Landstrasse. Die GRA Stiftung gegen Rassismus und Antisemitismus und die GMS Gesellschaft Minderheiten in der Schweiz ehren damit zwei Persönlichkeiten, die sich über Jahre für die Rechte von Minderheiten und im Einsatz gegen Rassismus und politischen Extremismus verdient gemacht haben. Die festliche Verleihung des Fischhof-Preises 2009 findet am 29. Oktober 2009 im Kongresshaus Zürich statt.

Siehe unter "2009"



 

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